|
Die
sehr kurzwelligen und energiereichen UV-B-Strahlen
treffen vor allem auf die oberen Hautzellen.
Hier spielen sie eine wichtige Rolle für
die Bildung
von Vitamin D und für die
Hautbräunung
durch verzögerte Pigmentierung.
Allerdings haben UV-B-Strahlung auch Ihre
"Schattenseiten": sie erzeugen
in den oberen Hautschichten aggressive chemische
Verbindungen, die sogenannten freien Radikale.
Diesen hochaktiven Sauerstoffverbindungen
fehlt ein Elektron. Deshalb versuchen sie,
anderen Molekülen Elektronen zu entreißen.
Dabei schädigen sie Zellmembranen oder
sogar die Erbsubstanz im Zellkern. Kleinere Verletzungen kann der Körper
mit speziellen Mechanismen über Nacht
reparieren. Hat Ihre Haut jedoch - z.B.
beim ungeduldigen „Grillen“ im Sommerurlaub
- keine Zeit, diese natürliche
Schutzvorrichtungen zu mobilisieren,
entstehen dadurch Verbrennungen ersten Grades:
der Sonnenbrand. Rötung, Quaddelbildung,
Blasen, Schmerz und Juckreiz sind deutliche
Zeichen der entzündlichen Reaktion. Ist
keine Reparatur möglich, sterben die geschädigten
Hautpartien ab und werden abgestoßen. So
wird Ihr Körper mit den Schuppen auch das
schadhafte Erbmaterial los Ist das Reparatursystem durch wiederholte
Sonnenbäder chronisch überlastet
schleichen sich beim Ausbessern der Schäden
Fehler ein; im extremsten Fall entwickelt
sich Hautkrebs.
|