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Aktuelle Themen in Ihrer "Neuen Apotheken Illustrierten"
 

Das aktuelle Heft der "Neue Apotheken Illustrierte" liegt neben weiteren Gesundheitsmagazine immer bei uns für Sie kostenlos bereit. Folgende Themen erwarten Sie im aktuellen Heft:

 
> Gesundheitsfonds: Neues und Altes zum Jahreswechsel

Nai-Neue Apotheken-Illustrierte

Bei der Wahl ihrer Krankenkasse sollten gesetzlich Versicherte nach der Einführung des Gesundheitsfonds mit dem Jahreswechsel vor allem prüfen, ob das Serviceangebot der jeweiligen Kasse zu ihren individuellen Bedürfnissen passt. Statt nur mit geringen Beitragssätzen um die Gunst der Versicherten zu buhlen, sollen die gesetzlichen Krankenkassen ihre Mitglieder dann nämlich mit der bestmöglichen Gesundheitsversorgung überzeugen. Mit der Einführung des Gesundheitsfonds gibt es statt unterschiedlicher Beitragssätze einen einheitlichen Satz von 15,5 Prozent. Dieser deckt die grundlegenden Kassenleistungen ab. Daneben bieten die einzelnen Kassen Wahl- und Zusatztarife an, zum Beispiel einen Wahltarif für Krankengeld. So können sich etwa in einer gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig versicherte Selbstständige absichern, um auch bei Arbeitsunfähigkeit ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

Zu den Wahltarifen gehören auch die sogenannten Hausarzttarife. Patienten verpflichten sich, vor dem Aufsuchen eines Facharztes immer zuerst den Hausarzt zu konsultieren. Wer mitmacht, kann mit Prämien oder Ermäßigungen rechnen. Auch für die Hausärzte selbst ändert sich etwas: Die Altersbegrenzung für die Kassenzulassung entfällt zum 1. Januar 2009.

 
> Nebenhöhlen dicht? Schnell handeln!

Drücken beim Bücken, so äußert sich eine Entzündung der Nasennebenhöhlen häufig. Als drückender oder pochender Schmerz über der Stirn, im Wangenbereich - unter Umständen von Zahnschmerzen begleitet - oder hinter den Augen macht sich die Erkrankung bemerkbar, erklärt die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Januar 2009. Häufig ist eine banale Erkältung der Auslöser. Schwellen dabei die Nasenschleimhäute an, können sie die Öffnungen zu den Nebenhöhlen blockieren. Dann fließt das Sekret von dort nicht mehr ab und staut sich im verzweigten Nebenhöhlensystem - ein guter Nährboden für eine weitere Besiedelung mit Bakterien. Dann geht es häufig nicht mehr ohne ein Antibiotikum.

Damit es nicht soweit kommt, empfiehlt es sich, rechtzeitig gegenzusteuern. Ein abschwellendes Nasenspray sorgt für freien Abfluss des Sekretes. Arzneimittel mit den Wirkstoffen Myrtol und Cineol oder eine pflanzliche Kombination mit Enzianwurzel, Eisenkraut, Holunderblüten, Garten-Sauerampfer und Schlüsselblume verflüssigen es und erleichtern so zusätzlich das Abfließen. Spülungen mit speziellen Salzmischungen reinigen die Nase, Dampfbäder mit Kamillenauszügen oder Pfefferminzöl wirken der Entzündung entgegen. Die Apotheken beraten dazu ausführlich.

 
>Zu viel Fett trotz Normalgewicht

Ein regelmäßiges Muskelaufbautraining ist die wichtigste vorbeugende und schützende Maßnahme auch bei bereits bestehender rheumatoider Arthritis. Das betonte Professor Dr. Angela Zink vom Deutschen Rheumazentrum in Berlin in der aktuellen Ausgabe der Neue Apotheken Illustrierten vom 1. Januar 2009. Unter Patienten mit rheumatoider Arthritis seien viele Betroffene, bei denen trotz Normalgewicht ein übermäßiger Muskelabbau eingesetzt habe, erklärte Zink weiter. Gleichzeitig habe der Körperfettanteil zugenommen. Die Folgen können unter anderem ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und häufigere Stürze, aber auch eine Verschlechterung der Arthritis sein.

Zwei weitere Gründe sprechen dafür, der Entwicklung mit Bewegung und einer geeigneten Ernährung gegenzusteuern: Erstens verstärkt die ungünstige Muskel-Fett-Verteilung die körperlichen Funktionseinschränkungen. Das führt wiederum zu noch weniger Muskeln und zu noch mehr Fett. Außerdem könne Fettgewebe die Entstehung und den Verlauf rheumatischer Erkrankungen begünstigen, erläuterte Professor Dr. med. Ulf Müller Ladner, Bad Nauheim. Denn Fettzellen bilden auch bei normalgewichtigen Patienten bestimmte Botenstoffe, die sogenannten Adipozytokine. Diese setzen ihrerseits entzündungsfördernde und knorpelzerstörende Substanzen frei. Als geeignete Ernährung biete sich die mediterrane Küche an: Studien zeigen, dass eine Kost mit reichlich Olivenöl, Gemüse, Fisch und Meeresfrüchten sowie Pasta und Reis mit einer verringerten Entzündungsaktivität auch bei bestehender Arthritis einhergehen.

 
>Gesundheitspolitik verstehen

Im Gesundheitswesen tut sich einiges. Die erste Folge der neuen Serie "Gesundheitspolitik verstehen" in der Neuen Apotheken Illustrierten gibt einen Überblick über gesetzliche und organisatorische Veränderungen, die 2009 im Gesundheitsbereich anstehen. Das wohl umstrittenste Großprojekt ist der Gesundheitsfonds. Ob Wissenschaftler, Ärzte, Kassenvertreter oder Verbraucherschützer: Von überall her gab es harte Kritik. Dabei hat der Fonds das ehrenwerte Ziel, einen Qualitätswettbewerb unter den Kassen zu entfachen. Mit der bestmöglichen Gesundheitsversorgung sollen sie ihre Versicherten begeistern, statt nur mit geringen Beitragssätzen zu werben.

Darüber berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in einem ausführliche Artikel in der aktuellen Ausgabe vom 1. Januar. Die nächsten Folgen der Serie "Gesundheitspolitik verstehen" widmen sich dann unter anderem folgenden Themen:
o Arzneimittelfälschungen: Reportage vom Zoll am Flughafen Frankfurt am Main
o Arzneimittelpreise: Wie funktioniert die Preisgestaltung und worum geht es bei den Rabattverträgen?
o Elektronische Gesundheitskarte: Welche Vorteile hat der Patient?

 
>Quelle, Datum
Autor: Unbekannt
Quellen: Neue Apotheken Illustrierte (NAI); Govi-Verlag
Letzte Aktualisierung: 02.01.2009
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